Installationen

Nach den dreidimensional konzipierten Raum-Installationen der Wald-Installation „Mensch verknüpft mit der Natur“ sucht Hannelore Hilgert nun weitere Möglichkeiten der künstlerischen Umsetzung der Bezüge zwischen dem Menschen und seiner natürlichen, nicht immer freiwillig gewählten Umgebung. Waren bisher die Installationen durch das räumliche Arrangement von Einzelobjekten bestimmt, so entschied sich Hannelore Hilgert nun, den Weg der „Verknüpfungen“ konsequent weiterzuentwickeln, ausgedrückt durch Zweidimensionalität und strenge formale Gestaltungsprinzipien. Hierbei bilden für das neue künstlerische Werk Gärten, Parks und Innenhöfe – also Räume der Muße, Erholung, Kontemplation und Geborgenheit – den Rahmen einer zeichenhaften Kommunikation: mit den Methoden der Künstlerin gelingt, was im täglichen Leben häufig so schwer oder gar unmöglich erscheint.
Weiße Kabelbinder zwingen in Hannelore Hilgerts Werk die individuelle künstlerische Aussage der keramischen Objekte zu einem Gedankengewebe, legen Linien, schaffen Pfade, auf denen das Auge des Betrachtenden in die Welt der Zeichen geführt wird. Alte Symbole werden, inspiriert von verschiedenen Kulturen, in die Zeit des 21. Jahrhunderts transportiert. Mit großer Intuition setzt HH. in ihrer Arbeit das Medium Erde als Sinnbild des Lebenskreislaufs ein; die Basis des Neuen ist das aus einem archaischen Ursprung gewonnene Zusammenspiel von Tradition und Innovation, deren jeweilige Präferenzen durch den Menschen zugleich Verknüpfung mit und Einbindung in ein individuelles Weltbild beinhalten.
Dr.phil.Gabriele Ziethen M.A

Schlossgarten Koblenz

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